Schlüssel-Schloss-Prinzip

Betrachten Sie im Vorlesungsskript die Beschreibung des Schlüssel-Schloss-Prinzips und des Reaktionsmechanismus der Peptidhydrolyse durch eine Serinprotease. Einzelheiten zu den Reaktionsschritten finden Sie dort und im Kursheft. Typische Merkmale sind Säure-Basen-Katalyse und die Bildung eines kovalenten Zwischenproduktes.

In diesem Versuch wurden die Bedingungen so gewählt, dass ein stabiles Acylenzym entsteht. Wie wird dies erreicht?
Tipp: Vergleichen Sie den pH-Wert der Reaktionsbedingung mit den pKa-Werten der am Mechanismus beteiligten Aminosäuren.

richtige Antwort

Radioaktivität

In diesem Versuch arbeiten Sie mit dem radioaktiv markierten, synthetischen Estersubstrat p-Nitrophenyl-[3H]acetat. Beantworten Sie dazu folgende Fragen:

Ist Tritium [3H] ein α-, β- oder γ-Strahler?

Wie gross ist die Reichweite der Strahlung von Tritium [3H] in Wasser?

Die schwache β-Strahlung von Tritium [3H] kann die Haut nicht durchdringen. Tritium kann aber gefährlich sein, wenn es in den Organismus gelangt (innere Bestrahlung) und dort direkt DNA Schäden verursacht.

Im Versuch werden ca. 0.5 µSv an Radioaktivität eingesetzt. Um welchen Faktor würden Sie Ihre durchschnittliche normale Tagesdosis an Radioaktivität erhöhen, falls Sie die gesamte Radioaktivität des Versuchs aufnehmen würden?

Lesen Sie das Kapitel "Radioaktive Isotope" im Kursheft (PDF-Dokument).

      richtige Antwort

Gelchromatographie

In diesem Versuch trennen Sie das Acylenzym vom überschüssigen Substrat p-Nitrophenyl-[3H]acetat und dem Produkt p-Nitrophenol mittels Gelchromatographie.

Welches Molekül wird zuerst eluiert?

p-Nitrophenol

Acylenzym

p-Nitrophenyl-[3H]acetat

      richtige Antwort

Beachten Sie die untenstehende Animation zum Experiment "Trennung von hoch- und niedrigmolekularen Substanzen durch Gelchromatographie" (Exp. 5.2) und das "Prinzip einer chromatographischen Trennung" zum Experiment "Verdauung von Triacylglycerinen mit Lipase und Nachweis der entstandenen Verdauungsprodukte" (Exp 3.4).