Welche physikalisch-chemischen Konstanten bestimmen, ob Fettsäuren als Calciumsalze (Kalkseifen) ausfallen?

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Der pKa-Wert bestimmt, welcher Anteil bei einem gegebenem pH-Wert als Anion in Lösung vorliegt. Wenn das Ionenprodukt [Fettsäureanion]2 • [Ca2+] grösser ist als das Löslichkeitsprodukt, fallen Kalkseifen aus.


Im Blut beträgt die Konzentration von Fettsäuren ungefähr 1 mM und die Konzentration von Ca2+ ungefähr 2.5 mM. Bei diesen Konzentrationen fallen im Reagenzglas Kalkseifen aus. Wieso geschieht dies nicht im Blut?

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Im Blutplasma sind Fettsäuren an Serumalbumin gebunden; die nicht-gebundene Form liegt nur in sehr geringer Konzentration vor; ebenso ist die Hälfte der Ca2+-Ionen an Plasmaproteine gebunden.


Welche Produkte entstehen bei der alkalischen Hydrolyse (Verseifung) von Olivenöl?

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Bei der Hydrolyse mit NaOH entstehen die Na-Salze der Fettsäuren (= Kernseife) und Glycerin.

Bei der Hydrolyse mit KOH entsteht "Schmierseife”.


Weitere typische unpolare Lipide sind Wachse, z.B. die folgende Verbindung:

Welche Produkte entstehen bei der alkalischen Hydrolyse dieses Wachses? Wie lassen sich die Produkt sichtbar nachweisen?

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Bei der Hydrolyse entsteht die einfach ungesättigte C18-Fettsäure (= Ölsäure) und der einfach ungesättigte C18-Alkohol (Octadecaen-1-ol).


Die Produkte lassen sich mit Dünnschichtchromatographie auftrennen und mit Iod nachweisen.
(Siehe Exp. "Lipidzusammensetzung der Erythrozytenmembran und der Plasmalipide").