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Welche Ursache kann einer ausgeprägten angeborenen Methämoglobinämie zugrunde liegen?
- Defekte der Methämoglobinreduktase. Betroffene Individuen können bis zu 50% Methämoglobin im Blut aufweisen.
- Defekt der Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, welche NADPH produziert.
Die Glutathionperoxidase benötigt NADPH, während die Methämoglobinreduktase sowohl NADPH als auch NADH verwenden kann.
- Methämoglobinopathien: Mutationen im Hämoglobingen können dazu führen, dass das Hämeisen nicht mehr vor der Oxidation durch O2 geschützt ist. Diese Gruppe von Hb-Varianten wird als HbM bezeichnet.
Betroffene weisen eine sog. Zyanose (= blau-bräunliche Hautfarbe) auf. Bei einem MetHb-Gehalt ab 30% leiden die Betroffenen bei körperlicher Anstrengung unter Atemnot.
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© bipweb Biochemische Praktika für Studierende der Medizin, Webunterstützung Biochemisches Institut der Universität Zürich, Impressum. letzte Änderung, PI, 01.07.2005 Rückmeldung |
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