Vorkommen von Phosphat: Wo kommt Phosphat im Körper vor?

Vorkommen

Eigenschaften

Richtig

Falsch

Hydroxylapatit

Formel: 3 Ca3(PO4)2 * Ca(OH)2, wobei das zweite Ca-Ion als Zentralatom fungiert.

Dieses Mineral übernimmt wichtige Stützfunktionen im Körper

Es kann durch bestimmte Zellen, z.B. den Osteoblasten im Knochen erzeugt werden.

Die Knochen enthalten etwa 50 % Hydroxylapatit, das Dentin 70%

Der Zahnschmelz besteht zu 97% aus Hydroxylapatit und ist damit die härteste Substanz im Körper

Im Blut

Phosphat trägt nur wenig zur Pufferwirkung des Blutes bei (Konzentration von 1.0 - 2 mM, vgl. Exp 2.3)

In organischen
Molekülen

Phosphat ist in organischen Molekülen enthalten

Phosphat ist in CoA und NAD+ enthalten

Eine Zelle enthält mehr Phosphat in DNA als in RNA

Proteine können zur Regulation durch Proteinkinasen phosphoryliert werden

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Phosphat und Säure: Warum greifen Säuren (z.B. Phosphorsäure in Coca-Cola) die Zähne an?

Eigenschaften

Richtig

Falsch

Durch Säuren kann das Hydroxylapatit - Formel: 3 Ca3(PO4)2 * Ca(OH)2 - der Zähne angegriffen werden.

PO43- + H+ ---> HPO42-

Bei sauren pH-Werten wird das Ionenprodukt [Ca2+]3 * [PO43-]2 kleiner als das Löslichkeitsprodukt (10-26.4 bei 37°C)

Die Hydroxylionen im Apatit werden durch Säuren neutralisiert, das Kristallgitter zerfällt.

Fluoridapatit ist dagegen säurestabiler, da die Fluoridionen nicht mit H3O+ reagieren.

Da die OH--Ionen im Hydroxylapatit gegen Fluorid ausgetauscht werden können, ist es möglich, durch fluoridhaltige Zahnpasta, Mundwasser sowie durch Zusatz von Fluoriden zu Kochsalz die Hydroxylapatit-Kristalle an der Oberfläche des Zahnschmelzes in Fluoridapatit zu überführen und damit vor einem Säureangriff zu schützen.

Der Einbau von Fluorid in den Zahnschmelz ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

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